Going Green · Nähen

Gemüsebeutel

Ich wollte es mal ausprobieren mit diesen selbst genähten Gemüsebeuteln. Nicht dass sie auf dem Markt, wo ich ja 99% meines Gemüses einkaufe, so wichtig wären. Dort kriege ich ohnehin Papiertüten oder die Gemüse werden gleich offen in die Einkaufstasche gesteckt, die ich mtibringe oder ich bringe die Papiertüten vom letzten Einkauf mit und benutze sie dort dann wieder. Aber irgendwie hat es mich gereizt und so habe ich den frisch freigeräumten Arbeitstisch im Studio dazu genutzt dieses hauchdünne Baumwollzeug zuzuschneiden und mir solche Beutelchen zu nähen.

Und so sah dann heute mein Einkauf auf dem Markt aus:

produce bags 01
Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Lauch, Champignons und vorne rechts Feldsalat (es fehlt noch ein Beutel mit Chicoree, der hat nicht mehr auf’s Bild gepasst.)

produce bags 04

produce bags 03

Insgesamt 9 solche Säck(chen) habe ich genäht. Wie immer mit der Hand genäht. Die Nähte sind Französische Naht, die bei den großen Beuteln noch einmal festgenäht wurde. Die Baumwolle ist Biobaumwolle aus Indien, fair gehandelt. Die Kordel lag bei mir noch auf einer Kone herum, sie stammt wahrscheinlich von dem Nachlass der Weberin, den ich mal übernommen hatte. Nähdauer: 7 Folgen Supernatural ;o)

Ich hab noch von der Baumwolle und nachdem sogar die Kartoffel- und Karottenbeutel stabil genug sind, um sie über den Tresen zu reichen und ein Stück weit zu tragen, werde ich mir wohl noch ein paar von diesen Beuteln nähen.

Was mir nun noch fehlt sind Beutelchen für den Fleischeinkauf des Gatten und seine Datteln. Die sind zu klebrig, als das ich sie in den einfachen Baumwollbeuteln haben möchte. Da denke ich an gewachste Baumwolle. Für das Fleisch? Da werde ich wohl eher Boxen mitbringen müssen. Ich mag das eigentlich nicht in Stoff haben. Ich denke, der Metzger am Markt macht die Boxen mit.

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6 Kommentare zu „Gemüsebeutel

    1. Dann kann ich dir aber nur anraten, den Stoff vor dem Nähen zu waschen. Ich habe den Fehler gemacht und ihn erst nach Gebrauch gewaschen und die Beutel sind recht klein geworden 😉 Normalerweise mache ich so etwas nie, aber die Beutelchen waren so eine spontane Idee. Jetzt nähe ich mir halt ein paar neue 😀

      1. Hihi, ok, ja ich wasch alles vorher 😀 muß mal schauen wo ich so was in der Art bekomme. Manchmal brauch man doch auch Minibeutel, oder?

  1. Die Beutel sehen wunderschön aus. Wo bekomme ich denn diesen dünnen Baumwollstoff her? Wie geht die französische Naht? Viele Fragen. Danke für eine Antwort. Herzliche Grüße

    1. Hi, die französische Naht kannst du dir z.B. hier https://simply-kreativ.de/naehen/naehen-tutorial-rechts-links-naht/ anschauen. Sie ist halt für so dünne Stoffe gedacht, weil du sie ja auch schlecht versäubern kannst.
      Den dünnen Baumwollstoff hatte ich mir einmal bei Anita Pavani gekauft. Ich denke, den hat sie immer noch. Es nennt sich Käseleinen und ich nehme es z.B. auch zum Durchfiltern von Fruchtpampe, aus der Gelee werden soll (Quitten z.B.) Wirst du sicher aber auch woanders finden. Nimm ungebelichtes, wenn möglich, das ist zum einen umweltschonender und zum anderen haltbarer. Und wasch es vor dem Nähen, denn es wird locker und schnurrt ein.

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